Praxisworkshop • ISO 12100 • konkrete Maschine

Risikobeurteilung von Maschinen
von den Grenzen bis zum Restrisiko

Ihr Team arbeitet die Logik der ISO 12100 an einer konkreten Maschine durch – nicht nur auf Folien. Die Teilnehmer lernen, Gefährdungsszenarien sauber zu erkennen, Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen und die Risikominderung mit den erforderlichen Nachweisen zu verknüpfen. Nach der Schulung erhält jeder Teilnehmer ein persönliches Abschlusszertifikat.

Eine belastbare Risikobeurteilung braucht eine gemeinsame Sprache – in Konstruktion, Automatisierung, Arbeitssicherheit und Compliance.

Definitionen allein lösen das Problem nicht. Wenn jeder Gefährdungen, Gefährdungsereignisse, Schutzmaßnahmen oder das Restrisiko anders beschreibt, entstehen spätestens im realen Maschinenprojekt gefährliche Lücken. Deshalb gehen wir die entscheidenden Schritte gemeinsam durch – so, wie sie später tatsächlich im Projekt auftreten.

Der Workshop basiert auf einem vorab abgestimmten Beispiel. Wir zeigen, wie Sie die Grenzen der Maschine festlegen, belastbare Szenarien entwickeln, Risiken einschätzen und bewerten, Maßnahmen nach der Rangfolge der Risikominderung planen und die Entscheidungsgrundlagen nachvollziehbar dokumentieren.

Die Schulung stärkt die Kompetenz Ihres Teams, ersetzt aber weder die vollständige Risikobeurteilung einer konkreten Maschine noch die technische Validierung oder die Verantwortung des Herstellers. Jeder Teilnehmer erhält ein persönliches Abschlusszertifikat über das absolvierte Programm. Es ist keine berufliche Zulassung, keine formale Zertifizierung der Fachkompetenz und keine Zertifizierung der Maschine.

Ein Workshop, abgestimmt auf Rollen und echte Fragen aus Ihrem Team

Was Teilnehmer und Unternehmen konkret mitnehmen

Klare Logik der Risikobeurteilung
Ein durchgängiger Zusammenhang zwischen den Grenzen der Maschine, Gefährdungen, Szenarien, Risikoeinschätzung, Risikominderung und Restrisiko.
Übungen an einer konkreten Maschine
Praxisnahe Fragen und Entscheidungen auf Basis eines vor der Schulung abgestimmten Anwendungsfalls.
Systematische Auswahl von Schutzmaßnahmen
Die Drei-Stufen-Methode zur Risikominderung und eine nachvollziehbare Dokumentation der gewählten Lösungen.
Beispiele für belastbare Formulierungen
Szenarien, Begründungen und offene Punkte so dokumentieren, dass auch die nächste Person jede Entscheidung nachvollziehen kann.
Checkliste für die Praxis
Prüfpunkte für den Start, die Überprüfung und den Abschluss Ihrer nächsten Risikobeurteilung.
Persönliches Abschlusszertifikat
Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat mit dem Titel der Schulung und dem absolvierten Programmumfang.

So bereiten wir die Schulung vor und führen sie durch

1

Ziel und Teilnehmerkreis

Wir klären Rollen, Erfahrungsstand, Maschinentypen und die Fragen, bei denen die Schulung wirklich Klarheit schaffen soll.

2

Praxisfall vorbereiten

Wir wählen ein Maschinenbeispiel und geeignete Unterlagen aus, damit sich die Methodik direkt auf bekannte Situationen der Teilnehmer übertragen lässt.

3

Workshop und Übungen

Wir durchlaufen die einzelnen Schritte der Risikobeurteilung, entwickeln gemeinsam Szenarien und diskutieren die Grundlagen technischer Entscheidungen.

Ergebnisse und nächste Schritte

Wir strukturieren offene Fragen, übergeben die Unterlagen und persönlichen Abschlusszertifikate und zeigen klar auf, wo im Unternehmen weitergearbeitet werden muss.

Leistungsumfang und klare Grenzen der Verantwortung

Programm, Praxisbeispiel, Teilnehmerkreis und erwartetes Ergebnis stimmen wir vor dem Schulungstermin verbindlich ab.

Was die Leistung umfasst
Was die Leistung nicht umfasst
Fachprogramm
Logik der ISO 12100, Grenzen der Maschine, Szenarien, Risikoeinschätzung und -bewertung, Risikominderung sowie Restrisiko.
Eine vollständige Schulung zu jeder B- und C-Norm, Rechtsberatung oder die Weitergabe urheberrechtlich geschützter Norminhalte.
Praxisbeispiel
Übungen an einer abgestimmten Maschine oder an einem vorbereiteten Fall, der den Projekten der Teilnehmer möglichst nahekommt.
Eine vollständige und freigegebene Risikobeurteilung der ausgewählten Maschine oder eine fertige Dokumentation für die CE-Kennzeichnung.
Technische Entscheidungen
Methoden, um die richtigen Fragen zu stellen, Varianten zu vergleichen und die Grundlagen einer gewählten Lösung nachvollziehbar zu dokumentieren.
Die Konstruktion von Schutzeinrichtungen oder die Freigabe konstruktiver Lösungen im Namen des Herstellers.
Validierung und Berechnungen
Hinweise darauf, an welchen Stellen Prüfungen, Messungen, Validierungen oder Analysen von Sicherheitsfunktionen erforderlich sein können.
Messungen, Laborprüfungen, Validierung nach ISO 13849 oder PL-Berechnungen ohne gesondert vereinbarten Leistungsumfang.
Schulungsergebnis
Fachwissen, Übungen, Arbeitsunterlagen, Checkliste, strukturierte offene Fragen und ein persönliches Abschlusszertifikat für jeden Teilnehmer.
Berufliche Zulassungen, eine formale Zertifizierung der Fachkompetenz, eine Maschinenzertifizierung oder eine Garantie der Konformität.

Häufige Fragen zur Schulung nach ISO 12100

Für wen eignet sich die Schulung zur Risikobeurteilung von Maschinen?
Für Konstrukteure, Automatisierungsingenieure, Safety Engineers, Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Mitarbeiter aus Qualität, Compliance und technischer Dokumentation. Das Programm stimmen wir auf die Rollen und den Erfahrungsstand der Gruppe ab.
Müssen die Teilnehmer ISO 12100 bereits kennen?
Nein. Ein einheitlicher Wissensstand ist nicht erforderlich. Vor der Schulung klären wir die Erfahrung der Gruppe und stimmen das Verhältnis von Grundlagen, praktischen Übungen und konkreten Fragen aus dem Arbeitsalltag darauf ab.
Können wir mit unserer eigenen Maschine arbeiten?
Ja, sofern uns vor dem Termin ausreichende Unterlagen vorliegen und wir abgestimmt haben, welche Informationen im Workshop verwendet werden dürfen. Das Beispiel dient dazu, die Methode zu erlernen – nicht dazu, eine vollständige Risikobeurteilung freizugeben.
Ist die Schulung online und vor Ort verfügbar?
Ja. Das passende Format hängt von der Teilnehmerzahl, der Art der Übungen und davon ab, ob direkt an einer Maschine gearbeitet werden soll. Organisation, Werkzeuge und technische Anforderungen bestätigen wir im Angebot.
Umfasst die Schulung auch die Arbeit mit Safety Software?
Wir können die behandelten Schritte in Safety Software zeigen und Übungen direkt im System durchführen. Zugriffsumfang, Schulungsumgebung und eine gegebenenfalls erforderliche Lizenz stimmen wir vor der Schulung ab.
Erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat?
Ja. Jeder Teilnehmer erhält ein persönliches Abschlusszertifikat mit dem Titel der Schulung und dem absolvierten Programmumfang. Das Zertifikat bestätigt die Teilnahme und den Abschluss der Schulung, ist jedoch keine berufliche Zulassung, keine formale Zertifizierung der Fachkompetenz und keine Zertifizierung der Maschine.
Sind PL-Berechnungen nach ISO 13849 Bestandteil des Programms?
Wir zeigen, an welchen Stellen die Analyse von Sicherheitsfunktionen mit der Risikobeurteilung zusammenhängt. Die detaillierte Auslegung, PL-Berechnungen und die Validierung nach ISO 13849 erfordern ein separates Schulungsprogramm oder einen gesonderten Beratungsumfang.
Wie werden Dauer und Teilnehmerzahl festgelegt?
Wir richten beides nach dem Schulungsziel, dem Erfahrungsstand der Gruppe, dem Umfang der Übungen und der Komplexität des Beispiels aus. Nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie eine passende Programmvariante, einen Zeitplan und die organisatorischen Rahmenbedingungen.

Führen Sie Ihr Team an einem vertrauten Beispiel durch die Risikobeurteilung.

Wir klären Teilnehmerrollen, Erfahrungsstand, Maschinentyp und die Fragen, auf die der Workshop eine praktisch nutzbare Antwort liefern muss.

Schulung unverbindlich besprechen

Vor der Schulung bestätigen wir Programm, Praxisbeispiel, Eingangsunterlagen und die Grenzen des Workshopumfangs.

Fachbeiträge, die diese Dienstleistung mit Praxiswissen zu Risikobeurteilung, Maschinensicherheit und Compliance ergänzen.